AN DEN UFERN DES NILS © 1994, Abacusspiele

TN-Nil

AN DEN UFERN DES NILS
Das spannende Spiel im Alten Ägypten

3-5 Spieler
Dauer: 45 min
ab 10 Jahren

Die Spieler versuchen, auf den sich durch Ebbe sund Flut ständig wandelnden Anbaufeldern, Feldfrüchte anzubauen und durch den Verkauf der reifen Früchte möglichst viele Siegpunkte zu erzielen. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Material:

  • 1 Spielplan
  • 30 Wüstenkärtchen
  • 45 Wasserkärtchen
  • 75 beidseitige Fruchtmarker in 5 Farben
    (je Farbe 5x Flachs, 4x Getreide, 3x Traube, 2xZwiebel, 1x Aubergine)
  • 5 Spielfiguren
  • 5 Übersichtskarten
  • 3 Abdeckstreifen (bei weniger als 5 Spielern)
  • 1 Obelisk
  • 1 Markierungsstein für Ebbe und Flut
  • 1 Säule aus Holz für den Startspieler

Spielsystem:

  • Nach einer Vorbereitungsphase gemässigten Ausmasses, startet der älteste Spieler.
  • Das Spiel verläuft über mehrere Runden, die jeweils aus 4 Phasen bestehen:
    Phase 1: EBBE oder FLUT
    Phase 2: Spieleraktionen: säen, wachsen, ernten, verkaufen
    Phase 3: Startspielerwechsel
    Phase 4: Wertung
  • 1.) EBBE oderFLUT
    Der Startspieler legt oder entfernt je nach Ebbe oder Flut Wasserkärtchen an den Ufern des Nils.
  • 2.) Jeder Spieler kann 3 Aktionspunkte (APs) für folgende Aktionen einsetzen:
    Säen – ein Marker wird mit der Saatgutseite nach oben auf ein Feld platziert.
    Wachsen – ein Saatgutmarker im Feld wird auf die reife Seite des Fruchtmarkers gedreht.
    Ernten – ein reifer Fruchtmarker wird vom Anbaufeld entfernt und auf ein Feld einer Marktreihe gelegt.
    Saatgut kaufen – Ein Marker vom Boot in den eigenen Vorrat legen.
    Alle 4 Aktionen können nur auf eigene Marker angewendet werden und Kosten jeweils 1 Ap. Zusätzlich kann noch für einen Ap ein Joker pro Zug erworben werden. Die Joker können zum akkumulieren von APs genutzt werden.
  • 3.) Der Startspielerstein wird an den linken Nachbarn weitergereicht.
    Vor der folgenden Wertung werden alle Früchte, die sich noch im Boot befinden aus dem Spiel entfernt.
  • 4.) Wertung: Für jede volle Marktreihe werden 6 Punkte vergeben:
    1 Spieler alleine erhält 6 Punkte,
    2 Spieler 4 und 2
    3 Spieler 3, 2 und 1 Punkt.
    Wer die Mehrheit an Markern hat, erhält natürlich mehr. Die Punkte werden auf der Siegpunktskala abgetragen.
  • Eine Reihe von thematisch adäquaten Zusatzregeln variieren dieses Grundgerüst.
  • Das Spiel endet, wenn der Obelisk auf eine der Spielfiguren der Punkteskala trifft.
  • Nähere Details : siehe Spielregel.

Besonderheiten:

  • Neu: Die Kombination aus Aktionspunkte-Zugsystem und Mehrheitenprinzip.
  • Wirtschaftsspiel ohne Geld. Die Ökonomie wird gesteuert durch inhärente Strukturen. Als Beispiel sei hier die „schräge“ Verteilung der Früchte genannt (5x Leinsamen, 4x Getreide, 3x ,..1x Aubergine), die durch das Anlegeverbot gleicher Früchte auf den Verkaufstischen eine dynamische Bewertung erfährt.
  • Wertung: Es wird eine konstante Zahl (6) an Siegpunkten verteilt.
  • Neu: Drehen von Spielmarkern um einen entwerteten Zustand anzuzeigen (neudeutsch tappen)
  • Auf der Empfehlungsliste beim Herner Autorenwettbewerb 1993
  • Von Kennern geschätztes Spiel.

(Dies ist ein Retrotext, erstmals veröffentlicht um 2000)

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