Die Wiege der Renaissance ©2007, DDD-Verlag GmbH

TN-DWDR

Die Wiege der Renaissance

2-4 Spieler
Dauer: 45-60 min
ab 12 Jahren

Die Wiege der Renaissance greift eine der spannendsten und interessantesten Epochen der europäischen Geschichte auf. Vereinfachend gesagt, ist sie geprägt durch zwei Hauptströmungen:
1.) Die Entdeckung der räumlichen Welt, wie z.B. die Entdeckung Amerikas oder die erste Weltumsegelung.
2.) Die Entdeckung der geistigen Welt und deren Werte, die zu einem neuen Menschenbild führen sollte.
Die Renaissance (frz.=Wiedergeburt) begann in Italien und breitete sich dann nach Mitteleuropa aus.

Das Spiel ist keine historische Simulation, taucht aber über die historischen Ereignisse und Persönlichkeiten in diese Epoche ein.

Ziel eines Spielers ist es, durch taktisch kluges Setzen von Einflusssteinen die historischen Ereignisse zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Dies fördert seine Entwicklung, wenn er die zum Ereignis passenden Karten ausgelegt hat. Alternativ kann ein Spieler historische Persönlichkeiten, wie Leonardo da Vinci, Macchiavelli, Luther und andere, ins Spiel bringen, um mit deren Einfluss die Geschichte zu lenken und letztendlich mehr Einflusssteine zu gewinnen, als seine Mitspieler.

Material:

  • 36 historische Ereigniskarten
  • 40 Kulturkarten
  • 27 Personenkarten
  • 5 Übersichtskarten
  • 28 Einflusssteine (je 7 in 4 Farben)
  • 4 Geniusfiguren (1 pro Farbe)

Spielsystem (stichwortartig):

I. 1 Einflussstein setzen

  • max. 2 Spieler pro historischem Ereignis
  • Verbindungswege beachten
  • Bonusaktion bei Genius (nicht bei anschließender Wertung)

II. 1-2 Kartenaktionen
(nur 1 Kartenaktion bei anschließender Wertung)
A Kultur- oder Personenkarte (offen oder verdeckt) ziehen
B Karte in die persönliche Auslage legen
(mögliche Kombinationen: AA, AB, BA, BB)
Kultur- oder Personenwertung

Spielende

  • nur noch 2 ungewertete historische Ereignisse

Besonderheiten:

  • Das Spiel ist ein Kartenspiel mit Brettspielelementen.
  • Dem Spiel liegt folgendes Kartenmanagementsystem (1-2-3 System) zu Grunde:
    • 1) Karte aus offener/verdeckter Auslage aufnehmen
    • 2) Karte auf Hand zwischenlagern
    • 3) Karte in persönliche offene/verdeckte Auslage legen
  • Das „brettartige“ ergibt sich aus dem Setzen von Steinen.
    Dabei haben wir hier bewusst auf das Mehrheitenprinzip verzichtet und
    statt dessen ein neuartiges Entscheidungssystem kreiiert.
  • Auch dieses Spiel hat eine längere und spannende Entwicklunsphase hinter sich.
    Nach vielen thematischen Variationen (z.B. „Griechenland“,“da Gama/Goa“, „Hispaniola“) sind wir zur Ursprungsidee zurückgekehrt.
    Es wurde in einer frühen Form erstmalig 1998 einem Verlag vorgestellt.
  • Titelbild: Christophe Swal
  • Illustration: Katharina Kubisch

(Retrotext, erstmals veröffentlicht im Web ca.2008)

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