Campanile ©2009, DDD-Verlag GmbH

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Campanile –  Der Wettstreit der Türme

2-5 Spieler
Spieldauer: 45-60 min
Alter: ab 8 Jahren

Spielidee

Nur wer ganz oben mitspielt, hat das Sagen. Stockwerk um Stockwerk treiben die Spieler die Türme in schwindelerregende Höhen und wetteifern darum, möglichst den größten Einfluss auf die Türme zu erlangen. Von Anfang an auf den richtigen Turm setzen und so bauen, dass genau dieser am höchsten wird, dies ist das Ziel von CAMPANILE. Jeder will hoch hinaus, aber am Ende ist nur der Spieler mit dem meisten Einfluss allen anderen turmhoch überlegen. Das überzeugende und einfache Spielprinzip von CAMPANILE sorgt in allen Altersklassen für reichlich Spielspaß.

CAMPANILE – Der Wettstreit der Türme – die stark überarbeitete und vollkommen neu illustrierte Neuauflage des flotten Kartenspielklassikers.

 Campanile_Turm_blau In CAMPANILE errichten die Spieler gemeinsam insgesamt 5 der titelgebenden Türme. Jeder will hoch hinaus, und am Ende gewinnt der Spieler, der während der Bauphase auf die höchsten Türme gesetzt hat.
Drei zentrale Spielelemente herrschen bei Campanile vor: Bauen – Einfluss nehmen – Karten nachziehen. Zu Beginn des Zuges muss ein Spieler einen der 5 Türme mit Hilfe einer Handkarte um bis zu drei Stockwerke aufstocken.
Nach taktischen Gesichtspunkten legt der Spieler seine Karte so an einen Turm an, dass er um 1, 2 oder gar 3 Stockwerke anwächst.
Nach dem Bauen darf ein Spieler mittels seiner Wappenmarker (im Wert von 1, 2 oder 3 Einflusspunkten) seinen Einfluss auf einen der 5 Türme vergrößern.
Die allgemeine Kartenauslage gibt vor, welche Türme dem Spieler für die Einflussnahme zur Verfügung stehen.
Am Ende seines Zugs nimmt er sich aus der zentralen Auslage wieder eine Karte auf die Hand.
Die zentrale Legeregel im Spiel ist: Die Anzahl der angelegten Stockwerke bestimmt, welchen Wappenmarker man setzen darf.
Die Auswahl der Karten in der allgemeinen Auslage bestimmt, auf welchen Turm man Einfluss nehmen darf.Mit diesen einfachen Regeln entwickelt sich ein flottes, taktisches Legespiel. Da heißt es, sich zu entscheiden, ob man die unter der eigenen Kontrolle stehenden Türme schnell in den Himmel wachsen lassen oder lieber rechtzeitig den Einfluss der anderen Mitspieler auf schnell wachsende Türme überbieten will. Doch wer zu lange abwartet, wird von der plötzlich auftretenden Zwischenwertung überrascht, in der man bereits wertvolle Siegpunkte erringen kann. Wer da das Nachsehen hatte, muss schon eine ordentliche Schippe drauflegen, um nach der Endwertung doch noch die Konkurrenz abhängen zu können.
Campanile_Abbildung

 

 

Material:

  • 90 Spielkarten
  •  45 Wappenmarker in 5 Farben
  •  Siegpunktemarker
  •  1 Spielregel

Besonderheiten:

CAMPANILE ©1996, Blatz Spiele / Schmidt Spiele

TN-Campa

CAMPANILE
Der Wettstreit der Türme.

2-5 Spieler
Dauer: 30-60min
ab 10 Jahren

„Was machen zwei Toskaner, die sich ein gekochtes Ei teilen ? Sie zanken sich, wer die Schale bekommt.
Die Italiener spötteln, daß die Leute aus der Toskana sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Wer weiß ? Vieleicht ist ja ein bißchen was dran, wenn man an die Geschichte von SAN GIMINIANO denkt. Vor 700 Jahren herrschten in dieser Stadt Streit, Neid und Mißgunst. Immer höher hinaus wollten die reichen Kaufleute. Und als äußeres Zeichen ihrer Macht bauten sie gigantische Türme. Türme, die den bösen Nachbarn in den Schatten stellen sollten, denn baute man zu niedrig, litt das Ansehen. Über 70 riesige Türme ragten schließlich in den Himmel, und das Volk wettete darauf, wer diesen Streit wohl gewinnen würde. Gewonnen hat schließlich das mächtige FLORENZ, denn es nahm das reiche SAN GIMINIANO unter seine Verwaltung und ließ die Türme abtragen oder verfallen. Fünf von ihnen kann man heute mit CAMPANILE wieder aufbauen.“ (Einleitung Spielregel)

Material:

  • 70 Turmkarten
  • 5 Basiskarten in 5 Baustilen
  • 4 Flaggenkarten mit den Werten 8/4, 6/3, 4/2 und 2/1
  • 3 Finitokarten mit den Ziffern 1, 2 und 3
  • 45 Machtpunkte. (5 mal 9 Chips in je einer Farbe;
    5 kleine, Wert 1
    3 mittlere, Wert 2
    1 grosser, Wert 3)

Spielsystem:

  • Jeder Spieler erhält 3 Karten, sowie einen Satz Machtpunkte (Chips)
  • Reihum spielt jeder Spieler 1 seine Handkarten in die gemeinsame Auslage. Ein Turm kann um 1, 2 oder 3 Stufen höher gebaut werden. In der 2-D Auslage fehlt die 3.Dimension der Tiefe, d.h die Karten werden geschuppt übereinandergelegt und vergrössern auf diese Weise den Turm.
  • Anschliessend zieht der Spieler eine Karte von einem der 3 offenen Nachziehstapel.
  • Zusätzlich hat er die Möglichkeit einen seinen Machtchips an einen der 5 Türme zu platzieren
  • Die beiden letztgenannten Aktionen sind abhängig davon, wie die zuvor gespielte Karte gelegt wurde. Je nach Höhendifferenz, kann der Spieler vom Stapel 1, 2 oder 3 ziehen. Setzt er anschliessend einen Machtsstein, so hängt auch hier dessen Grösse von der zuvor gelegten Höhendifferenz ab.
  • Das Spiel endet, wenn einer der 3 Nachziehstapel gelehrt ist.
  • Die Türme werden mit den Flaggenkarten bestückt. Der grösste erhält natürlich die dicksten Punkte, der niedrigste keine.
  • Diese Punkte werden jetzt an die Spieler mit den ersten und zweitmeisten Punkten verteilt.
  • Wer die meisten Punkte hat gewinnt
  • Weitere Feinheiten, siehe Spielregel.

Besonderheiten:

  • Das Spiel besteht im Grunde nur aus 5 verschiedenen Karten. Alle anderen Karten sind nur Behelfskarten, die die Übersicht erleichtern.
  • Die Turmkarten sind durch 3 gedachte Linien 4-geteilt. Dies ermöglicht es, die Karten in einer differenzierten Art und Weise geschuppt aufeinander abzulegen.
  • Vereinfachtes und zugleich differenziertes Wettsystem nach dem Mehrheitenprinzip durch 3 unterschiedlich gewichtete und optisch unterschiedlich große Wettsteine.
  • 2.Platz beim Herner Autorenwettbewerb 1995
    (unter dem Titel PAGODE)
  • Bestenliste zum Spiel des Jahres 1996

(Dies ist ein Retrotext, erstmals veröffentlicht um 2000)